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Lächelndes Mädchen als Symbol für kindgerechte Kieferorthopädie

Kieferorthopädie für Kinder in Grünwald

Entwicklung früh erkennen und zum richtigen Zeitpunkt begleiten.

Die kieferorthopädische Entwicklung von Kindern wird durch Zahnwechsel, Kieferwachstum und Bissentwicklung geprägt. Eine frühzeitige Kontrolle kann helfen, Zahn- oder Kieferfehlstellungen rechtzeitig zu erkennen. Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt von der jeweiligen Entwicklung ab – nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden.

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Lächelndes Mädchen als Symbol für kindgerechte Kieferorthopädie

Kiferorthopädie für kinder
in Grünwald

Entwicklung früh erkennen
und zum richtigen Zeitpunkt begleiten.

Die kieferorthopädische Entwicklung von Kindern wird durch Zahnwechsel, Kieferwachstum und Bissentwicklung geprägt. Eine frühzeitige Kontrolle kann helfen, Zahn- oder Kieferfehlstellungen rechtzeitig zu erkennen. Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt von der jeweiligen Entwicklung ab – nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden.

Früh
erkennen

Wann sollte mein Kind zum Kieferorthopäden?

Wachstum
nutzen

Warum spielt der richtige
 Zeitpunkt eine Rolle?

Behandlung
planen

Welche Möglichkeiten kommen
für mein Kind infrage?

Kind bei einer kieferorthopädischen Untersuchung – wann sollte mein Kind zum Kieferorthopäden?

WANN SOLLTE MEIN KIND ZUM KIEFERORTHOPÄDEN?

Eine erste kieferorthopädische Kontrolle ist häufig ab dem 6. bis 7. Lebensjahr sinnvoll, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen und der Zahnwechsel beginnt. Zeigen sich bereits vorher Auffälligkeiten an Zähnen, Biss oder Kieferentwicklung, kann eine Untersuchung beim Kieferorthopäden auch früher sinnvoll sein.

Gerade im frühen Wechselgebiss lassen sich Entwicklungen erkennen, die später für die Zahn- und Kieferstellung wichtig werden können. Dabei geht es nicht nur darum, ob einzelne Zähne gerade stehen. Beurteilt werden auch die Platzverhältnisse für die bleibenden Zähne, die Stellung von Ober- und Unterkiefer zueinander sowie die Entwicklung des Bisses.

Typische Anzeichen

Schiefe oder gedrehte Zähne

Zu wenig Platz im Kiefer
Auffälliger Zusammenbiss

Verzögerter Zahnwechsel

Anhaltendes Daumenlutschen

Häufig offene Mundhaltung

Früh kontrollieren heißt nicht, früh behandeln zu müssen.

Wir nehmen uns Zeit die Entwicklung und empfehlen nur das,
was wirklich sinnvoll und zum richtigen Zeitpunkt ist.

Kind im Wachstum – Bedeutung des Kieferwachstums bei der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern.

WARUM IST WACHSTUM IN DER KIEFERORTHOPÄDIE BEI KINDERN SO WICHTIG?

Kiefer und Zähne entwickeln sich gemeinsam

Bei Kindern befinden sich Zähne, Kiefer und Gesicht noch in der Entwicklung. Während bleibende Zähne durchbrechen, verändern sich gleichzeitig die Platzverhältnisse im Zahnbogen und die Beziehung zwischen Ober- und Unterkiefer. Für die kieferorthopädische Beurteilung ist deshalb nicht nur entscheidend, wie die Zähne heute stehen, sondern auch, wie sich Kiefer und Biss weiterentwickeln.

Wachstum kann Teil der Behandlung sein

Das noch vorhandene Kieferwachstum kann bei bestimmten Fehlstellungen gezielt in die Behandlungsplanung einbezogen werden. Das spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn Ober- und Unterkiefer in ihrer Lage oder Entwicklung nicht optimal zueinander passen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt jedoch immer von der Art der Fehlstellung und der jeweiligen Wachstumsphase ab.

Der Zeitpunkt ist individuell

Wachstum zu nutzen bedeutet nicht, möglichst früh mit einer Zahnspange zu beginnen. Manchmal ist eine frühe Behandlung sinnvoll, in anderen Situationen ist bewusstes Abwarten die bessere Entscheidung. Deshalb betrachten wir Zahnwechsel, Kieferentwicklung und Biss gemeinsam und bestimmen den Behandlungszeitpunkt individuell.

Kind im Wachstum – Bedeutung des Kieferwachstums bei der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern.

Warum ist Wachstum in der Kieferorthopädie bei Kindern so wichtig?

Kiefer und Zähne entwickeln sich gemeinsam

Bei Kindern befinden sich Zähne, Kiefer und Gesicht noch in der Entwicklung. Während bleibende Zähne durchbrechen, verändern sich gleichzeitig die Platzverhältnisse im Zahnbogen und die Beziehung zwischen Ober- und Unterkiefer. Für die kieferorthopädische Beurteilung ist deshalb nicht nur entscheidend, wie die Zähne heute stehen, sondern auch, wie sich Kiefer und Biss weiterentwickeln.

Wachstum kann Teil der Behandlung sein

Das noch vorhandene Kieferwachstum kann bei bestimmten Fehlstellungen gezielt in die Behandlungsplanung einbezogen werden. Das spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn Ober- und Unterkiefer in ihrer Lage oder Entwicklung nicht optimal zueinander passen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt jedoch immer von der Art der Fehlstellung und der jeweiligen Wachstumsphase ab.

Der Zeitpunkt ist individuell

Wachstum zu nutzen bedeutet nicht, möglichst früh mit einer Zahnspange zu beginnen. Manchmal ist eine frühe Behandlung sinnvoll, in anderen Situationen ist bewusstes Abwarten die bessere Entscheidung. Deshalb betrachten wir Zahnwechsel, Kieferentwicklung und Biss gemeinsam und bestimmen den Behandlungszeitpunkt individuell.

Gut zu wissen

Wachstum verläuft bei jedem Kind unterschiedlich.

Zahnwechsel und Kieferwachstum werden gemeinsam beurteilt.
Der Behandlungszeitpunkt richtet sich nach Entwicklung und Befund.

Vom Milchgebiss bis zum bleibenden Gebiss

Milchgebiss

Im Milchgebiss sind noch keine bleibenden Zähne durchgebrochen. Bei einer kieferorthopädischen Untersuchung lässt sich bereits beurteilen, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen, wie sich der Biss entwickelt und ob Gewohnheiten wie längeres Daumenlutschen die Kieferentwicklung beeinflussen können.

Wechselgebiss

Im Wechselgebiss werden die Milchzähne nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt. Dabei lassen sich Platzverhältnisse, Biss und Kieferentwicklung beurteilen und der passende Zeitpunkt für eine Behandlung einschätzen.

Bleibendes Gebiss

Sind die bleibenden Zähne weitgehend durchgebrochen, lassen sich Zahnstellung, Platzverhältnisse und Biss umfassend beurteilen. Die weitere Behandlung richtet sich danach, welche Fehlstellung vorliegt und wie sich Zähne und Kiefer entwickelt haben.

Der richtige Zeitpunkt kann genauso richtig sein wie die Behandlung selbst.

WELCHE ZAHN- UND KIEFERFEHLSTELLUNGEN TRETEN BEI KINDERN AUF?

Zahn- und Kieferfehlstellungen können bei Kindern sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche betreffen vor allem die Stellung einzelner Zähne oder die Platzverhältnisse im Kiefer, andere beeinflussen den Zusammenbiss von Ober- und Unterkiefer. Zu den häufigen Befunden gehören unter anderem Engstand, Kreuzbiss, Überbiss, Unterbiss, Tiefbiss und offener Biss.

WELCHE ZAHN- UND KIEFERFEHLSTELLUNGEN TRETEN BEI KINDERN AUF?

Während des Zahnwechsels verändert sich die Zahnstellung laufend – nicht jede Unregelmäßigkeit ist deshalb automatisch behandlungsbedürftig. Manche Fehlstellungen betreffen vor allem die Position einzelner Zähne, andere das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer. Für die kieferorthopädische Beurteilung ist entscheidend, wie ausgeprägt die Fehlstellung ist, ob sie den Biss beeinflusst und wie sich Zähne und Kiefer weiterentwickeln.

3D-Modell eines Zahnengstands mit zu wenig Platz für die Zähne im Kiefer.

Engstand

Bei einem Engstand reicht der Platz im Kiefer nicht aus, damit sich alle Zähne regelgerecht einordnen können. Besonders beim Zahnwechsel wird dies sichtbar, wenn bleibende Zähne gedreht oder versetzt durchbrechen. Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt vom Ausmaß des Engstands und der weiteren Gebissentwicklung ab.

Frage an den Kieferorthopäden

Woran erkennen Sie, ob eine Fehlstellung behandlungsbedürftig ist?

Entscheidend ist nicht allein, wie gerade oder schief die Zähne stehen. Wir beurteilen auch, wie Ober- und Unterkiefer zusammenbeißen, ob die Funktion beeinträchtigt ist und wie sich Zähne und Kiefer weiterentwickeln.

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Dr. Florian Hoss bei Grünwald smiles

Dr. Florian Hoss

Was entscheidet über eine Behandlung?

Bisslage

Wie greifen Ober- und Unterkiefer zusammen?

Ausprägung

Wie deutlich ist die Fehlstellung?

Funktion

Sind Kauen, Abbeißen oder Mundschluss beeinträchtigt?

Entwicklung

Wie kann sich der Befund mit dem weiteren Wachstum verändern?

Kieferorthopädische Frühbehandlung bei einem Kind – Ärztin untersucht Zähne, Biss und Kieferentwicklung.

WELCHE FEHLSTELLUNGEN SOLLTE MAN BEI KINDERN FRÜH BEHANDELN?

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung kann bei bestimmten ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen bereits im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss sinnvoll sein. Dazu gehören insbesondere Fehlstellungen, die den Biss, die Kieferentwicklung oder den Platz für die nachfolgenden bleibenden Zähne beeinflussen können.

Kreuzbiss

Ein Kreuzbiss kann dazu führen, dass der Unterkiefer beim Zubeißen seitlich ausweicht. Eine frühe Behandlung kann sinnvoll sein, um diese funktionelle Verschiebung zu korrigieren und eine möglichst ausgeglichene weitere Kieferentwicklung zu unterstützen.

Unterbiss

Bei einem ausgeprägten Unterbiss spielt häufig das Verhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer eine wichtige Rolle. Im Kindesalter kann deshalb geprüft werden, ob sich die noch vorhandene Wachstumsphase gezielt für die Behandlung nutzen lässt.

Offener Biss

Bei Kindern können Gewohnheiten wie langes Daumenlutschen oder Schnullergebrauch sowie eine ungünstige Zungenfunktion zur Entstehung eines offenen Bisses beitragen. Werden solche Ursachen früh erkannt, können sie bei der Behandlung gezielt berücksichtigt werden.

Starker Überbiss

Bei deutlich vorstehenden oberen Schneidezähnen kann je nach Ausprägung eine frühe kieferorthopädische Beurteilung sinnvoll sein. Dabei wird unter anderem berücksichtigt, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen und ob für die Frontzähne ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.

Vorzeitiger Verlust von Milchzähnen

Gehen Milchzähne deutlich zu früh verloren, können benachbarte Zähne in die entstandene Lücke wandern. Eine frühzeitige kieferorthopädische Beurteilung kann helfen, den benötigten Platz für die nachfolgenden bleibenden Zähne zu erhalten.

Mädchen zeigt auf ihre Zähne – welche Zahnspange für Kinder geeignet ist.

WELCHE ZAHNSPANGE IST FÜR KINDER GEEIGNET?

Welche Zahnspange für ein Kind geeignet ist, hängt von der Zahn- oder Kieferfehlstellung, dem Zahnwechsel und dem Kieferwachstum ab. Je nach Befund kommen herausnehmbare Zahnspangen, feste Zahnspangen oder transparente Aligner infrage. Welche Behandlung sinnvoll ist, entscheiden wir individuell nach einer kieferorthopädischen Untersuchung.

Mädchen mit herausnehmbarer Zahnspange – Zahnspange für Kinder

Wann brauchen Kinder eine herausnehmbare Zahnspange?

Eine herausnehmbare Zahnspange wird häufig während
des Zahnwechsels und Kieferwachstums eingesetzt. 
Je nach Befund kann sie beispielsweise dabei helfen, die Kieferentwicklung zu begleiten, Platz für bleibende Zähne zu schaffen oder das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer zu verbessern.
Ob eine lose Zahnspange notwendig ist, hängt von der jeweiligen Zahn- oder Kieferfehlstellung ab.

Wann bekommen Kinder eine feste Zahnspange?

Eine feste Zahnspange bei Kindern und Jugendlichen kommt häufig zum Einsatz, wenn viele bleibende Zähne bereits durchgebrochen sind und einzelne Zähne gezielt bewegt werden sollen. Mit Brackets lassen sich auch ausgeprägtere Zahnfehlstellungen kontrolliert korrigieren.
Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach der Zahnentwicklung und dem individuellen Behandlungsziel – nicht ausschließlich nach dem Lebensalter.

Mädchen mit fester Zahnspange – Zahnspange für Kinder
Junge mit Aligner-Aligner für Kinder bei Grünwald smiles

Sind Aligner auch für Kinder geeignet?

Transparente Zahnschienen (Aligner) können bei bestimmten Zahnfehlstellungen auch für Kinder und Jugendliche geeignet sein. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Schienen zuverlässig getragen werden und die jeweilige Fehlstellung für eine Aligner-Behandlung geeignet ist.
Ob Aligner, eine herausnehmbare oder eine feste Zahnspange die bessere Lösung ist, entscheiden wir nach einer kieferorthopädischen Untersuchung individuell.

AB WELCHEM ALTER BRAUCHEN KINDER EINE ZAHNSPANGE?

Es gibt kein festes Alter, ab dem jedes Kind eine Zahnspange benötigt. Der richtige Behandlungszeitpunkt hängt von der Fehlstellung sowie von Zahnwechsel und Kieferwachstum ab.
Bestimmte Kieferfehlstellungen können bereits während des Wachstums eine frühe Behandlung sinnvoll machen. Bei anderen Befunden ist es besser, die weitere Entwicklung zunächst zu beobachten und erst später mit der eigentlichen Zahnkorrektur zu beginnen.

AB WELCHEM ALTER BRAUCHEN KINDER EINE ZAHNSPANGE?

Es gibt kein festes Alter, ab dem jedes Kind eine Zahnspange benötigt. Der richtige Behandlungszeitpunkt hängt von der Fehlstellung sowie von Zahnwechsel und Kieferwachstum ab.
Bestimmte Kieferfehlstellungen können bereits während des Wachstums eine frühe Behandlung sinnvoll machen. Bei anderen Befunden ist es besser, die weitere Entwicklung zunächst zu beobachten und erst später mit der eigentlichen Zahnkorrektur zu beginnen.

UND WIE IST ES BEI IHREM KIND

Manche Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten.

Wie sich Zähne und Kiefer Ihres Kindes entwickeln, sehen wir uns am besten gemeinsam an.

So läuft eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern ab

Eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern wird individuell auf Zahnstellung, Biss und Kieferentwicklung abgestimmt. Vom ersten Untersuchungstermin bis zur passenden Zahnspange berücksichtigen wir Zahnwechsel und Wachstum und planen jeden Behandlungsschritt passend zur Entwicklung Ihres Kindes.

01. Untersuchung

Wir untersuchen Zahnstellung, Biss und Kieferentwicklung und schauen, wie weit der Zahnwechsel fortgeschritten ist.

02. Diagnostik

Mit moderner Diagnostik und 3D-Intraoralscan erfassen wir Zähne und Biss präzise und schaffen die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung.

03. Behandlungsplanung

Auf Basis der Untersuchung legen wir fest, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist und welche Zahnspange für Ihr Kind infrage kommt.

04. Zahnspange & Kontrollen

Während der Behandlung kontrollieren wir regelmäßig Zahnstellung, Biss und Behandlungsfortschritt und passen die Therapie bei Bedarf an.

05. Stabilisierung

Nach der aktiven Zahnkorrektur wird das erreichte Ergebnis stabilisiert. Je nach Behandlung können dafür Retainer eingesetzt werden.

Beratungsgespräch zur Frage, wie lange ein Kind eine Zahnspange tragen muss

WIE LANGE TRÄGT MEIN KIND EINE ZAHNSPANGE?

Bei vielen kieferorthopädischen Behandlungen im Kindes- und Jugendalter sollten Eltern eher mit Jahren als mit wenigen Monaten rechnen. Wie lange die aktive Zahnkorrektur tatsächlich dauert, hängt davon ab, was korrigiert werden soll und in welcher Entwicklungsphase sich das Kind befindet. Bei manchen Kindern wird zunächst das Kieferwachstum begleitet, bei anderen steht später die gezielte Bewegung der bleibenden Zähne im Vordergrund.

Auch die Art der Zahnspange beeinflusst den Verlauf: Eine herausnehmbare Zahnspange kann beispielsweise während des Wachstums eingesetzt werden, während eine feste Zahnspange Zähne gezielt bewegt. Nach der aktiven Behandlung folgt die Stabilisierungsphase (Retention), damit sich die Zähne nicht wieder in ihre ursprüngliche Position zurückbewegen.

Was Eltern wissen sollen

Tragezeit und Behandlungsdauer sind nicht dasselbe.
Regelmäßige Kontrollen gehören zur aktiven Behandlung.
Nach der Zahnspange beginnt die wichtige Stabilisierungsphase.

Geldmünzen neben einem 3D-Kiefermodell als Symbol für die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung bei Kindern.

WAS KOSTET EINE ZAHNSPANGE FÜR KINDER?

Bei einer Zahnspange für Kinder entstehen nicht in jedem Fall die gleichen Kosten. Entscheidend ist zunächst, welche kieferorthopädische Behandlung medizinisch notwendig ist und welche Leistungen von der Krankenversicherung übernommen werden. Bei gesetzlich versicherten Kindern spielt dabei insbesondere die Einstufung der Zahn- oder Kieferfehlstellung eine wichtige Rolle.
Welche Kosten im individuellen Fall entstehen und welche Leistungen übernommen werden, klären wir deshalb transparent vor Beginn der Behandlung.

Was beeinflüsst die Kosten

Art und Ausprägung der Fehlstellung

Gewählte Zahnspange und Behandlungsmethode

Umfang und Dauer der Behandlung

Zusätzliche Leistungen außerhalb der Kassenversorgung

Die Behandlung ist individuell.
Die Kosten sind es auch.

GESETZLICH VERSICHERT

Wann übernimmt die Krankenkasse die Zahnspange?

Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen wird eine kieferorthopädische Behandlung grundsätzlich übernommen, wenn eine behandlungsbedürftige Fehlstellung der KIG-Stufe 3, 4 oder 5 vorliegt und die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Während der Behandlung zahlen Eltern zunächst einen gesetzlich vorgesehenen Eigenanteil. Nach planmäßigem Abschluss der Behandlung kann dieser von der Krankenkasse erstattet werden.

PRIVAT VERSICHERT

Was übernimmt die private Krankenversicherung?

Bei privat versicherten Kindern richtet sich die Kostenübernahme nach dem jeweiligen Versicherungsvertrag und Tarif. Je nach Versicherung können sich der Umfang der erstattungsfähigen Leistungen und die Höhe der Kostenübernahme unterscheiden.

Wir empfehlen deshalb, den kieferorthopädischen Behandlungs- und Kostenplan vor Beginn der Behandlung bei der privaten Krankenversicherung einzureichen. So können Eltern frühzeitig klären, welche Kosten für die Zahnspange übernommen werden und ob ein Eigenanteil verbleibt.

ZAHNZUSATZVERSICHERUNG

Kann eine Zahnzusatzversicherung zusätzliche Kosten übernehmen?

Eine Zahnzusatzversicherung kann – abhängig vom gewählten Tarif – zusätzliche kieferorthopädische Leistungen für Kinder erstatten, die nicht oder nicht vollständig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Welche Leistungen und Erstattungsgrenzen gelten, unterscheidet sich je nach Versicherung und Tarif.

Wichtig

Der Versicherungsschutz sollte möglichst bereits bestehen, bevor eine kieferorthopädische Behandlung angeraten oder begonnen wurde. Ob 
und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, sollte deshalb vor Behandlungsbeginn direkt mit der Versicherung geklärt werden.

KIEFERORTHOPÄDIE FÜR KINDER IN GRÜNWALD

Erst verstehen.
Dann entscheiden.

Welche Behandlung für Ihr Kind sinnvoll ist und welche Kosten dabei entstehen können, besprechen wir transparent mit Ihnen.

Mädchen mit Zahnspange sitzt entspannt mit Smartphone und Kopfhörern – Alltag mit Zahnspange bei Kindern und Jugendlichen.

ZAHNSPANGE BEI KINDERN. WAS IST IM ALLTAG WICHTIG?

Eine Zahnspange gehört für viele Kinder und Jugendliche eine Zeit lang zum Alltag. Mit der richtigen Pflege und ein paar einfachen Gewohnheiten lassen sich Schule, Sport und Freizeit in der Regel gut mit der Behandlung verbinden.

Pflege

Bei einer festen Zahnspange ist eine gründliche Mundhygiene besonders wichtig, da sich Speisereste leichter um Brackets und Drähte sammeln können. Auch herausnehmbare Zahnspangen sollten regelmäßig gereinigt werden.

Wenn etwas stört

Druckstellen können besonders nach dem Einsetzen oder einer Anpassung auftreten. Löst sich ein Bracket, stört ein Draht oder verursacht die Zahnspange stärkere Beschwerden, sollte die Praxis kontaktiert werden.

Essen

Sehr harte oder klebrige Lebensmittel können Brackets und Drähte beschädigen. Wir zeigen Kindern und Eltern zu Beginn der Behandlung, worauf sie beim Essen achten sollten.

Sport

Eine Zahnspange bedeutet nicht, dass Kinder auf Sport verzichten müssen. Je nach Sportart und Zahnspange kann jedoch ein zusätzlicher Schutz sinnvoll sein.

FAQ: Häufige Fragen zur Kieferorthopädie bei Kindern

Ja. Für eine erste kieferorthopädische Untersuchung müssen nicht alle bleibenden Zähne durchgebrochen sein. Gerade während des Zahnwechsels können Zahnstellung, Platzverhältnisse, Biss und Kieferentwicklung beurteilt werden.

Ja. Für eine erste kieferorthopädische Untersuchung müssen nicht alle bleibenden Zähne durchgebrochen sein. Gerade während des Zahnwechsels können Zahnstellung, Platzverhältnisse, Biss und Kieferentwicklung beurteilt werden.

Das kann während des Zahnwechsels vorkommen und muss nicht automatisch problematisch sein. Bricht ein bleibender Zahn jedoch deutlich versetzt durch oder bleibt der Milchzahn ungewöhnlich lange bestehen, sollte die Situation zahnärztlich oder kieferorthopädisch beurteilt werden.

Die Abstände der Kontrolltermine hängen von der Zahnspange und dem jeweiligen Behandlungsabschnitt ab. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um die Entwicklung zu überprüfen und die Zahnspange bei Bedarf anzupassen.

Herausnehmbare Zahnspangen können nur ausreichend wirken, wenn sie entsprechend der ärztlichen Empfehlung getragen werden. Wird die vereinbarte Tragezeit häufig nicht erreicht, kann sich der Behandlungsfortschritt verzögern.

Ja. Kinder und Jugendliche können in der Regel auch mit einer Zahnspange Sport treiben. Bei Sportarten mit erhöhtem Risiko für Stöße gegen Mund und Zähne kann je nach Zahnspange ein geeigneter Mundschutz sinnvoll sein.

Nach der aktiven Zahnkorrektur folgt die sogenannte Retention. In dieser Phase wird das erreichte Ergebnis stabilisiert, damit sich die Zähne möglichst nicht wieder verschieben. Welche Form der Stabilisierung geeignet ist, hängt von der vorausgegangenen Behandlung ab.

KIEFERORTHOPÄDIE FÜR KINDER IN GRÜNWALD

In unserer Praxis Grünwald Smiles begleiten wir Kinder und Jugendliche mit moderner Kieferorthopädie und persönlicher Betreuung. Digitale Diagnostik wie der 3D-Intraoralscan ermöglicht eine präzise Beurteilung von Zähnen und Biss und unterstützt eine individuell geplante Behandlung.

Direkt in Grünwald

Sie finden uns in der Südlichen Münchner Str. 3, 82031 Grünwald, im 1. Obergeschoss über der Sparkasse. Die Praxis ist zentral gelegen und auch für Familien aus dem Münchner Süden gut erreichbar.